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Die Arbeit eines Geisterjägers mit seinen Gerätschaften - Der Geisterjäger – Thomas Frei

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Warum diese Erfahrungsberichte wichtig sind
Bei einer paranormalen Untersuchung kommen verschiedene Geräte zum Einsatz: Kameras und Nachtsichttechnik dokumentieren auffällige Bewegungen oder Lichtphänomene, Audiorecorder halten mögliche Stimmen oder Geräusche fest, EMF-Messgeräte erfassen elektromagnetische Felder, und Temperaturmesser können ungewöhnliche Kälte- oder Wärmeschwankungen sichtbar machen. Ergänzend werden oft Bewegungsmelder, Diktiergeräte oder spezielle Sensoren eingesetzt.
Hier möchten ich euch einige Geräte eines Geisterjägers vorstellen.  
Dazu erläutern ich warum dieses oder jenes Gerät eingesetzt wird.
Alle hier aufgeführten Geräte werden von mir oft verwendet.



FILMKAMERAS
Zu den wichtigsten Geräten meiner Arbeit als Geisterjäger gehören Filmkameras. Ich arbeite mit verschiedenen Camcordern, die überwiegend mit einer Nightshot-Funktion ausgestattet sind. Dadurch ist es mir möglich, auch in völliger Dunkelheit Aufnahmen zu erstellen.

Diese Kameras setze ich sowohl während einer aktiven PU, also einer paranormalen Untersuchung, ein als auch bei stationären Einsätzen. Dort dienen sie beispielsweise dazu, einen Movetest, einen Gang oder bestimmte Bereiche über längere Zeit zu überwachen und mögliche Auffälligkeiten sorgfältig zu dokumentieren.





DIKTIERGERÄTE
Das Diktiergerät gehört zu den wichtigsten Arbeitsmitteln meiner Tätigkeit als Geisterjäger. Bei jeder paranormalen Untersuchung ist mindestens ein Diktiergerät im Einsatz.
Passive und aktive Tonaufnahmen sind ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit. Sie ermöglichen es mir, Geräusche, Stimmen oder andere akustische Auffälligkeiten festzuhalten und im Nachgang sorgfältig auszuwerten.

Auch Sitzungen mit der Spirit-Box werden mit dem Diktiergerät aufgezeichnet, damit mögliche Reaktionen oder Hinweise später nochmals genau überprüft und dokumentiert werden können.




FOTOKAMERAS
Natürlich gehört auch eine professionelle Fotoausrüstung zu den wichtigen Bestandteilen meiner Arbeit als Geisterjäger. Sie ermöglicht es mir, verschiedene Phänomene, Auffälligkeiten oder besondere Situationen bildlich festzuhalten und später genauer auszuwerten.

Besonders wichtig sind dabei auch Referenzbilder. Diese helfen mir, Lichtverhältnisse, Spiegelungen, räumliche Gegebenheiten oder mögliche natürliche Ursachen besser einzuordnen und spätere Aufnahmen sachlich zu vergleichen.

In meinem Equipment befinden sich unter anderem DSLR-Kameras von Canon und Sony, Nightshot-Kameras von Sony sowie Breitspektrum-Kameras von Canon. Ergänzend kommen auch normale Kompaktkameras zum Einsatz, um flexibel und situationsgerecht dokumentieren zu können.



EMF GERÄTE
Mit EMF-Messgeräten kann ich elektromagnetische Felder feststellen und dokumentieren. Ursprünglich wurden diese Geräte entwickelt, um Elektrosmog oder technische Störquellen aufzuspüren. Eines der wohl bekanntesten EMF-Messgeräte ist das K-II, welches auch von vielen Ghosthunter-Teams verwendet wird.

Ein erhöhtes Magnetfeld bedeutet jedoch nicht automatisch, dass es sich um einen Spuk oder ein paranormales Ereignis handelt. Wichtig ist eine sachliche und vorsichtige Einordnung. Besonders interessant werden Messungen dann, wenn schnelle und unerklärliche Abweichungen vom normalen Feld auftreten.

Solche Ereignisse werden von mir genau notiert und später mit den weiteren Aufnahmen verglichen, beispielsweise mit Film-, Ton- und Fotomaterial. Besonders aufmerksam beobachte ich Ausschläge, die nach gezielten Aufforderungen oder während eines Gesprächs mit der geistigen Welt auftreten. Diese Hinweise werden jedoch immer im Zusammenhang mit allen anderen Untersuchungsergebnissen ausgewertet.



GHOST METER PRO
Dieses EMF-Gerät verfügt über verschiedene Funktionen und kann laut Hersteller auch als klassisches EMF-Messgerät zur Erfassung elektromagnetischer Felder eingesetzt werden.

Darüber hinaus bietet das Gerät spezielle Analysefunktionen, mit denen es nach Herstellerangaben möglich sein soll, unterschiedliche Arten von Geistwesen zu unterscheiden. Dabei wird unter anderem zwischen „jungen“ Geistern, also Seelen, die unsere Welt noch nicht lange verlassen haben, und „alten“ oder geschichtlichen Geistern unterschieden, die bereits seit längerer Zeit nicht mehr unter uns sind.

Zusätzlich verfügt das Gerät über einen Kommunikationsmodus. Dieser soll es ermöglichen, während einer paranormalen Untersuchung mit einem Geistwesen in Kontakt zu treten beziehungsweise mögliche Reaktionen auf Fragen oder Aufforderungen sichtbar zu machen.

Ich setze dieses Gerät unterstützend ein und betrachte die Ergebnisse immer im Zusammenhang mit weiteren Beobachtungen, Ton-, Film- und Fotoaufnahmen. Eine einzelne Anzeige wird von mir nicht als endgültiger Beweis gewertet, sondern als möglicher Hinweis, der sorgfältig dokumentiert und später ausgewertet wird.



SPIRIT BOX
Die Spirit-Box ist ein spezielles Gerät, das innerhalb eines bestimmten oder über den gesamten Radio-Frequenzbereich scannt. Dabei werden die Frequenzen sehr schnell nacheinander durchlaufen – ähnlich wie bei einem Radio, bei dem man laufend zwischen verschiedenen Sendern wechselt. Der Wechsel von einer Frequenz zur nächsten erfolgt meist in weniger als einer Sekunde.

Durch diese schnelle Abfolge ist es theoretisch kaum möglich, zusammenhängende Wörter oder ganze Sätze einer bestimmten Radiostation bewusst wahrzunehmen. In Verbindung mit dem weissen Rauschen zwischen den belegten Frequenzen soll dadurch eine Art „Trägerfrequenz“ entstehen.

Nach der Theorie der paranormalen Forschung können Geistwesen diese Trägerfrequenz nutzen, um einzelne Worte, kurze Antworten oder sogar ganze Sätze hörbar zu machen. Während meiner Untersuchungen setze ich die Spirit-Box gezielt und mit grosser Aufmerksamkeit ein. Dabei konnten bereits interessante Reaktionen und Nachrichten aufgezeichnet werden, die mich und mein Team zum Staunen gebracht haben.
Auch hier gilt: Jede Aufnahme wird sorgfältig dokumentiert, mehrfach angehört und im Zusammenhang mit der gesamten Untersuchung ausgewertet.

                    


REM POD
Ein REM-Pod erzeugt ein eigenes elektromagnetisches Feld und reagiert, sobald dieses Feld gestört wird. Eine solche Veränderung wird sowohl visuell über LEDs als auch akustisch durch ein Signal angezeigt.

Während einer paranormalen Untersuchung setze ich den REM-Pod gezielt an sogenannten Hotspots ein, also an Orten, an denen zuvor Auffälligkeiten wahrgenommen oder gemeldet wurden. Das Gerät funktioniert dabei wie eine Art Alarmanlage: Sollte es zu einer Störung im erzeugten Feld kommen, werde ich unmittelbar darauf aufmerksam gemacht und kann die Situation weiter beobachten und dokumentieren.

Dadurch kann festgestellt werden, ob sich im Umfeld des REM-Pods eine mögliche Aktivität zeigt. Wichtig ist jedoch auch hier, solche Ausschläge nicht isoliert zu betrachten, sondern immer im Zusammenhang mit weiteren Beobachtungen, Film-, Ton- und Fotoaufnahmen auszuwerten.

Meine Version des REM-Pods verfügt zusätzlich über eine Anzeige für Temperaturveränderungen. Diese werden ebenfalls visuell und akustisch signalisiert, was bei einer PU ein sehr hilfreiches Zusatzwerkzeug ist.



RADIÄSTHESIE WERKZEUG
In meiner Arbeit als Geisterjäger setze ich neben moderner Technik auch klassische beziehungsweise altertümliche Hilfsmittel ein, die vor allem aus der Radiästhesie bekannt sind. Da ich auch in diesem Bereich ausgebildet bin, kann ich diese Werkzeuge gezielt und verantwortungsvoll in meine Untersuchungen einbeziehen.

Dazu gehören beispielsweise Pendel, Ruten oder ähnliche Hilfsmittel, die in der Radiästhesie unter anderem verwendet werden, um Magnetfelder, Störfelder oder energetische Auffälligkeiten wahrzunehmen. Auch bei sogenannten Move-Tests können solche Werkzeuge unterstützend eingesetzt werden.

Ich führe diese Hilfsmittel bei paranormalen Untersuchungen regelmässig mit mir, da sie sich in der Praxis bereits mehrfach als hilfreich erwiesen haben. Dabei betrachte ich ihre Ergebnisse nicht isoliert, sondern immer ergänzend zu technischen Messungen, Beobachtungen sowie Film-, Ton- und Fotoaufnahmen.




THERMOMETER
Bei meinen paranormalen Untersuchungen kommen verschiedene Thermometer zum Einsatz. Dazu gehört unter anderem ein Infrarot-Thermometer. Dieses eignet sich vor allem zur Messung von Oberflächentemperaturen und wird gezielt dann verwendet, wenn Personen von einer plötzlich wahrgenommenen kalten Stelle berichten, beispielsweise am Arm, an der Hand oder an einer anderen Körperstelle.

Solche Wahrnehmungen können auftreten, wenn Betroffene das Gefühl haben, berührt worden zu sein oder eine ungewöhnliche Kälte in einem bestimmten Bereich zu spüren. Mit dem Infrarot-Thermometer kann ich diese Stelle unmittelbar überprüfen und die Temperatur dokumentieren.

Zusätzlich verwende ich ein Thermo-Hygrometer mit Digitalanzeige zur Messung der Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit. Dieses Gerät misst in kurzen Abständen die aktuellen Werte im Raum und zeigt Veränderungen zuverlässig an. Dadurch lassen sich Temperaturschwankungen während einer PU besser beobachten, festhalten und später mit weiteren Ereignissen oder Aufzeichnungen vergleichen.




ÜBERWACHUNGSANLAGE
Ein Überwachungssystem kann bei paranormalen Untersuchungen sehr hilfreich sein, besonders dann, wenn mehrere Räume oder Bereiche gleichzeitig beobachtet werden sollen. Dadurch lassen sich verschiedene Orte parallel dokumentieren, ohne dass sich ständig eine Person im jeweiligen Raum aufhalten muss.

Je nach Beschaffenheit des Gebäudes können solche Systeme jedoch anfällig für Störungen sein, insbesondere wenn die Übertragung über WLAN oder LAN erfolgt. Dicke Mauern, alte Gebäudestrukturen oder technische Störquellen können die Verbindung beeinträchtigen und die Aufzeichnung erschweren.

Aus diesem Grund arbeite ich bevorzugt mit einzelnen Kameras, die gezielt an wichtigen Punkten oder sogenannten Hotspots platziert werden. So kann ich die Aufnahmen kontrollierter einsetzen, mögliche Störungen besser einschätzen und die Untersuchung zuverlässig dokumentieren.






GHOSTLASER
Der Ghostlaser ist ein verstärkter Laserpointer, der mithilfe eines speziellen Aufsatzes ein Streufeld projiziert. Dieses feine Lichtmuster kann gezielt auf eine Wand, einen Gang oder einen bestimmten Bereich ausgerichtet werden.

Ich setze den Ghostlaser gerne bei passiven Überwachungen ein. Dabei wird das Laser-Streufeld auf einen ausgewählten Bereich gerichtet und zusätzlich mit einer Kamera aufgezeichnet. So entsteht eine einfache, aber wirkungsvolle Möglichkeit, Bewegungen oder Veränderungen im Raum sichtbar zu machen.

Sollte sich etwas durch das Laserfeld bewegen oder das Muster unterbrechen, kann dies später auf den Kameraaufnahmen überprüft und ausgewertet werden. Der Ghostlaser ist deshalb ein hilfreiches Zusatzgerät, um bestimmte Bereiche während einer paranormalen Untersuchung unauffällig und dauerhaft zu überwachen.




ALLGEMEINES
Abschliessend ist mir wichtig zu betonen: Kein Gerät sagt eindeutig: „Hier spukt es.“ Die eingesetzte Technik liefert lediglich Anhaltspunkte für Veränderungen, Auffälligkeiten oder mögliche Einflüsse in der Umgebung. Deshalb werden einzelne Messergebnisse von mir nie isoliert bewertet. Erst im Zusammenspiel mit Beobachtungen, Film-, Ton- und Fotoaufnahmen sowie den Aussagen der betroffenen Personen entsteht ein Gesamtbild, das sorgfältig ausgewertet werden muss.

Neben den speziellen Geräten für paranormale Untersuchungen führe ich selbstverständlich auch weitere Ausrüstung mit. Dazu gehören unter anderem Tablets, Laptops, Schreibmaterial, Zusatzleuchten, Infrarotbeleuchtung sowie Taschenlampen. Diese Hilfsmittel unterstützen mich bei der Dokumentation, Orientierung und Auswertung während einer PU.

Auch die Sicherheit spielt bei meiner Arbeit eine wichtige Rolle. Je nach Einsatzgebiet bin ich für medizinische Notfälle vorbereitet und führe mindestens eine kleine Notfallapotheke mit. Gerade bei Untersuchungen in alten Gebäuden, abgelegenen Orten oder bei längeren Einsätzen darf dieser Aspekt nicht unterschätzt werden.

Zusätzlich achte ich darauf, für unerwartete Situationen gerüstet zu sein. Dazu gehören je nach Umgebung auch geeignete Sicherheits- und Orientierungsmittel wie Kompass, Taschenmesser oder zugelassene Abwehrmittel. Diese dienen nicht der Konfrontation, sondern ausschliesslich dem Schutz, falls es zu Begegnungen mit Wildtieren, aggressiven Personen oder anderen unvorhergesehenen Situationen kommen sollte.





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